James zu Juve? Dybala zu Bayern? Juve-Boss äußert sich

Das Wintertransferfenster ist fast zwei Wochen dicht, einige Gerüchte halten sich jedoch weiter hartnäckig. Vor allem über Spekulationen, Paulo Dybala von Juventus Turin könne zum FC Bayern, James Rodríguez wiederum zu Juve wechseln, geistern immer wieder durch die Medien. Turins Sportdirektor Fabio Paratici hat sich nun geäußert.

“Dybala bleibt”, fegte der 46-Jährige gegenüber der “Gazetta dello Sport” die Schlagzeilen, die einen Abschied des argentinischen Angreifers betreffen, kurzerhand vom Tisch.

Es sei schwer, einen besseren Spieler zu finden. Eventuell sei Barca-Ikone Lionel Messi eine Verbesserung, selbst bei Neymar habe er allerdings “Zweifel”, ob dieser Dybala toppen könne, so Paratici weiter. Ohnehin würde Juventus nur Leistungsträger ziehen lassen, die unbedingt weg wollen. Ein Umstand, der auf Dybala offenbar nicht zutrifft. 

Nachdem Dybala am vergangenen Sonntag beim 3:0-Sieg der Alten Dame gegen Sassuolo Calcio erst in der 83. Minute eingewechselt wurde, zeigte er nach dem Schlusspfiff offen seinen Unmut und verschwand postwendend wortlos in der Kabine. “Er hat sich entschuldigt, damit ist es erledigt. Ob er sich als Vizekapitän aber damit die Binde verdient, weiß ich nicht”, kommentierte Trainer Massimiliano Allegri im Anschluss den divenhaften Auftritt seines Schützlings. 

“Rai Sport” berichtete daraufhin, dass Juventus bereit sei, Dybala für eine Ablöse von 100 Millionen Euro zu veräußern. Der FC Bayern gilt spätestens seit dem Sommer 2017 als ernsthafter Interessent. Damals schwärmte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge offen davon, den Südamerikaner an die Isar zu locken. Jüngst wärmte “Daily Mail” das Thema auf.



James Rodríguez, der seit dem Sommer 2017 auf Leihbasis für den FC Bayern kickt und für 42 Millionen Euro von den Münchnern fest von Real Madrid verpflichtet werden kann, wird hingegen immer wieder mit einem Engagement in Turin in Verbindung gebracht.

Ob Bayern die Kaufoption zieht, ist weiterhin unklar, Juventus-Superstar Cristiano Ronaldo soll sich zudem einen Kauf des Kolumbianers wünschen. Das Duo speilte drei Jahre Seite an Seite für Real Madrid. 

“Er ist offensichtlich ein großartiger Spieler”, versteckte Paratici seine Bewunderung für den Edeltechniker zumindest nicht. Ein Deal sei dennoch keine einfache Sache, da Juve bereits sehr gut aufgestellt sei. 

Anfang Februar hatte James’ Vater, Wilson Rodríguez, seinem Sohn im Gespräch mit der “Sport Bild” zu einem Wechsel nach Turin geraten. “So, wie ich den italienischen Fußball im Moment sehe, wäre es eine gute Entscheidung”, erklärte Rodríguez senior.