Gudenus: Stadtrat Hacker fährt brutalen Sparkurs bei pflegebedürftigen

Wien (OTS) – „Bewohner und Mitarbeiter des Geriatriezentrums Favoriten stehen demnächst und ohne Vorwarnung auf der Straße“, ist der gf. Landesparteiobmann und gf. Klubobmann im Parlament, Mag. Johann Gudenus empört. Erst gestern erfuhren sie in eilig einberufenen Informationsverantstaltungen, dass ihr Geriatriezentrum am Gelände des Kaiser-Franz-Josef-Spitals noch heuer ersatzlos geschlossen wird. Rund 100 chronisch kranke Bewohner müssen sich nun neue Pflegeplätze suchen. Auch für die dort betreuten 16 Wachkomapatienten wurden keine Alternativplätze präsentiert.

„Für eine Stadt wie Wien, die ständig wächst und in der immer mehr ältere Menschen leben, ist das eine Bankrott-Erklärung, die Sozial- und Gesundheitsstadtrat Hacker hier fährt“, so Gudenus. Einer der Gründe für den beinharten Sparkurs ist wohl das Milliardengrab KH Nord. Dem Wiener Krankenanstaltenverbund fehlt das Geld an allen Ecken und Enden. Das Loch im Wiener Sozialbudget ist dafür verantwortlich, dass weder das dringend benötigte Spitals-Bettenhaus im Kaiser-Franz-Josef-Spital gebaut werden konnte, noch eine umfassende Sanierung der knapp 130 Jahre alten Backsteinpavillons veranlasst wurde.

Die ersatzlose Streichung der Geriatrieabteilung wird von den Wiener Freiheitlichen nicht kampflos hingenommen. „Bei der Gesundheit der Wienerinnen und Wiener darf nicht gespart werden“, so Gudenus, der eine entsprechende Anfrage an den Gesundheitsstadtrat ankündigt, die klären soll, wie Hacker gedenkt die Betroffenen seiner herzlosen, politischen Entscheidungen zu unterstützen.

„Es ist untragbar, dass durch die Misswirtschaft von SPÖ-Stadtrat Hacker und seinen Vorgängerinnen nun die schwächsten Wienerinnen und Wiener zu leiden haben“, betont Gudenus abschließend. (Schluss) akra

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ Wien
0664 9452957
anna.krassnitzer@fpoe.at
www.fpoe-wien.at


Skifrühling auf der Turra…
Creditreform FIRMENINSOLV…