Münzen aus Trevi-Brunnen für Sozialprojekte

Die Münzen aus dem Trevi-Brunnen in Rom gehen künftig nicht mehr an die Armenfürsorge der Caritas.

Das berichtet die italienische Zeitung “Avvenire”. Demnach soll das gesammelte Geld ab April für verschiedene Sozialprojekte verwendet werden, darunter auch die Instandhaltung von Kulturgütern. Dies habe die städtische Regierung nach dem Auslaufen des Vertrages mit der Caritas und einem darauffolgenden Ausschreibungsverfahren entschieden.

Es geht um eine Summe von zuletzt rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr. Touristen werfen die Münzen einem Brauch folgend in den Brunnen in der Hoffnung, irgendwann nach Rom zurückzukehren. Bislang werden die Münzen regelmäßig von Mitarbeitern der städtischen Wasserversorgung aus dem Brunnen gefischt, an die Caritas übergeben, von Ehrenamtlichen gereinigt, nach Währungen sortiert und gutgeschrieben. Die katholische Hilfsorganisation finanziert mit dem Geld unter anderem Wohnungshilfe, medizinische Versorgung von Obdachlosen und Kleinkredite.