Jeder dritte Flug fällt am Dienstag aus

Nach Angaben des Flughafen-Betreibers Fraport haben die Fluggesellschaften am größten deutschen Airport insgesamt bereits etwa 470 An- und Abflüge gestrichen. Geplant waren an dem Tag einem Fraport-Sprecher zufolge 1.200 Flugbewegungen.

Die Gewerkschaften Verdi und Beamtenbund und Tarifunion (DBB) haben das Sicherheitspersonal in Frankfurt aufgerufen, am Dienstag in der Zeit von 2.00 Uhr bis 20.00 Uhr ihre Arbeit niederzulegen. Auch an sieben weiteren deutschen Flughäfen sind für Dienstag Warnstreiks angekündigt, in München, Hamburg, Hannover, Bremen, Leipzig, Dresden und Erfurt.

Fraport hatte Fluggäste frühzeitig aufgerufen, möglichst umzuplanen. Bei regulärem Flugbetrieb wären an diesem Dienstag etwa 135.000 Passagiere am Frankfurter Flughafen erwartet worden. Auch eine besonders frühe Anreise würde nichts bringen: Die Passagierkontrollen in Frankfurt sind in der Regel erst etwa zwei Stunden vor dem um 5.00 Uhr morgens endenden Nachtflugverbot geöffnet.

Der Flughafen bereitet sich auf die möglichen Auswirkungen der Streiks vor. Wie ein Sprecher des Flughafens sagte, soll sich ein spezielles Team um die Passagiere kümmern, die wegen des Streiks nicht wie geplant in einen Flieger steigen können. Dazu gehöre etwa die Bereitstellung von Verpflegung, Decken und Feldbetten.