Ex-Ministerin Kdolsky"Für die FPÖ würde ich es nicht machen"

Andrea Kdolsky
Andrea Kdolsky © APA

Sind die Neos die neue Andockstation für enttäuschte Ex-ÖVP-Politiker? Am Montag tritt Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger vor die Presse, um zu verkünden, dass sich auch die Neos der Pflegethematik intensiver annehmen wollen. Mit an Bord ist Ex-ÖVP-Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky, die sich als Gesundheitsberaterin selbstständig gemacht hat. Ob ihr Auftritt auch ein politisches Statement sei? „Nein“, weist Kdolsky Spekulationen im Gespräch mit der Kleinen Zeitung zurück, „Ich trete als reine Expertin auf, die sich seit Jahrzehnten intensiv mit der Materie befasst hat.“ Sie werde auch keine politischen Aussagen tätigen.Kdolsky erklärt auf Nachfrage, dass sie ihre Expertise auch der ÖVP, der SPÖ oder den Grünen zur Verfügung stellen würde. Auch der FPÖ? „Sicher nicht. Ich nehme mir heraus, dass ich meinem Gewissen treu bleibe. Das ist eine Struktur, die ich zutiefst ablehne. Für die FPÖ würde ich es nicht machen.“