Uber bereitet Börsengang im Geheimen vor


Tut wirklich sehr viel, um Uber sympathischer zu machen: Uber-CEO Dara Khosrowshahi, hier im Juni in Berlin mit Christoph Keese von Axel Springer.

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Tut wirklich sehr viel, um Uber sympathischer zu machen: Uber-CEO Dara Khosrowshahi, hier im Juni in Berlin mit Christoph Keese von Axel Springer.

Der Sanierer des Fahrdienst-Vermittlers Uber, Dara Khosrowshahi (49), treibt sein Unternehmen an die Börse. Das Unternehmen aus San Francisco habe einen vertraulichen Antrag für eine Aktienplatzierung eingereicht, schrieben das “Wall Street Journal”, die “Financial Times” und der Finanzdienst Bloomberg. Uber wollte dies am Samstag nicht kommentieren.

Den Informationen zufolge könnte es einen Uber-Börsengang bereits im ersten Quartal 2019 geben. Erst am Donnerstag hatte der kleinere Rivale Lyft mitgeteilt, dass er ebenfalls einen vertraulichen Antrag hierfür eingereicht habe. Der bisher nur in den USA und in Kanada aktive Uber-Konkurrent soll den März oder April ins Auge fassen.

Uber hatte in den vergangenen Jahren rund 20 Milliarden Dollar an Investorengeldern und Krediten eingesammelt, war aber wegen seiner rüden Unternehmenskultur in die Kritik geraten. Seit August 2017 versucht Khosrowshahi das rasant gewachsene Unternehmen zu professionalisieren. Laut Medieninformationen stellten Banken für einen Börsengang eine Bewertung von bis zu 120 Milliarden Dollar in Aussicht.

Für 2019 werden auch weitere Börsengänge von Internet-Firmen erwartet. Dies könnten unter anderem der Bürokommunikations-Dienst Slack und der Unterkunfts-Vermittler AirBnB sein.

dpa, soc


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