Sportpolitik Olympia-Gipfel mit differenzierter Haltung zu E-Sport

Lausanne (dpa) – Spitzenfunktionäre des olympischen Sports halten eine Diskussion über die mögliche Aufnahme von E-Games und E-Sports in das Programm der Spiele für verfrüht.

Nach dem siebten Olympia-Gipfel in Lausanne, an dem auch IOC-Präsident Thomas Bach teilnahm, hieß es in einer Mitteilung, es seien weitere Diskussionen und Studien nötig. Einige E-Games seien nicht kompatibel mit olympischen Werten, bestimmte Unsicherheiten träfen aber nicht auf sogenannte Simulationsspiele zu. Der Gipfel befürwortete daher eine ausgeweitete Kooperation in diesem Bereich.

Der Deutsche Olympische Sportbund hatte sich zuletzt auf seiner Mitgliederversammlung ähnlich zu diesem Thema positioniert. Der Dachverband will sich dafür einsetzen, die sogenannten virtuellen Sportarten unter dem Dach des organisierten Sports als gemeinnützig anerkennen zu lassen. Für das E-Gaming sieht der DOSB dagegen keinen Platz in eigenständige Abteilungen in Vereinen und Mitgliedsorganisationen.