Hartberg fährt gegen Bisamberg/Hollabrunn nächste Punkte in der AVL Women ein

Volleyball

© Sportreport

Die Damen des TSV Hartberg und Aufsteiger SG Union Bisamberg/Hollabrunn eröffneten am Freitag die 11. AVL-Runde. Die Steirerinnen verschliefen zwar den Beginn, gingen aber nach 87 Minuten als 3:1 (17:25, 25:22, 25:18, 25:23)-Gewinnerinnen vom Feld. Das Schlusslicht aus Niederösterreich bleibt somit als einziges Team sieglos.

Für Hartberg war es der dritte Saisonerfolg, der zweite in Folge. Am vergangenen Wochenende hatte man das Derby bei der SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz für sich entschieden.

Topscorerinnen waren Katharina Almer (22 Punkte) und Birgit Beinsen (11) bzw. Amna Hodzic (14) und Christina Schneider (12). Angriffspunkte 45:41, Asse 6:12, Blockpunkte 5:6 und Eigenfehler 29:36.

Die 11. Runde wird am Samstag abgeschlossen. Der Rekordmeister und Tabellendritte SG VB NÖ Sokol/Post fordert in der Posthalle Wien Ligaprimus ASKÖ Linz/Steg. Die zweitplatzierte Prinz Brunnenbau Volleys empfängt die Meister-Damen des UVC Holding Graz (4.). Der wiedererstarkte Vorjahrsfinalist ATSC Klagenfurt (7.) gastiert beim VC Tirol (.6) – ein Schlüsselspiel im Kampf um ein Viertelfinal-Ticket. Die Papierform weist die Spielerinnen der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg (5.) gegen die SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz (8.) als klare Favoritinnen aus.

AVL Women, 11. Runde
07.12.: TSV Sparkasse Hartberg – SG Union Bisamberg/Hollabrunn 3:1 (17:25, 25:22, 25:18, 25:23)
08.12., 17:00: SG VB NÖ Sokol/Post – ASKÖ Linz/Steg
08.12., 17:30: SG Prinz Brunnenbau Volleys – UVC Holding Graz
08.12., 18:00: VC Tirol – ATSC Wildcats Klagenfurt
08.12., 18:00: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz

Waldviertel bittet Aich/Dob zum Gipfeltreffen
Samstagabend begegnen einander zum bereits dritten Mal in dieser Saison Meister SK Posojilnica Aich/Dob und sein Vize, die SG Union Raiffeisen Waldviertel. Im DenizBank AG VL-Topspiel haben die Niederösterreicher nun erstmals Heimvorteil.

Die Südkärntner gaben in der Meisterschaft bis dato nur einen Punkt ab, die URW hat bei einem absolvierten Spiel mehr, sechs Zähler weniger auf dem Konto. Das erste Saisonduell war der Meisterschaftsauftakt (3:1 Aich/Dob), das zweite im Rahmen des MEVZA-Cup (3:0 Aich/Dob). In beiden Partien hatten allerdings Max Landfahrer und Co. Heimvorteil.

In der Sporthalle Zwettl wittern die Waldviertler nun ihre Chance. „Das erste DenizBank AG VL-Aufeinandertreffen ging zwar in vier Sätzen an die Südkärntner, wir zeigten aber eine sehr gute Mannschaftsleistung. Ich bin sicher, dass Meister Aich/Dob echt gefordert sein wird, wenn er in unserer Heimhalle punkten will“, gibt sich URW-Trainer Zdenek Smejkal kämpferisch.Schon am 15. Dezember misst man sich übrigens erneut. In der MEVZA-Cup-Rückrunde bitten die Waldviertler abermals in die Sporthalle Zwettl.

Amstetten fordert Graz
Brisanz birgt auch die Begegnung zwischen der SG VCA Amstetten NÖ und dem UVC Holding Graz. Die Murstädter konnten zwar zwölf Punkte mehr sammeln und sind Waldviertel auf den Fersen, aber der ÖVV-Cupsieger verstand es, in seinen vergangenen beiden Heimspielen zu überzeugen: Einem Punktgewinn gegen Aich/Dob ließ man einen souveränen Erfolg über den VBC TLC Weiz folgen. Das erste Saisonduell war bereits nichts für schwache Nerven: Die Murstädter setzten sich erst nach über zwei Stunden mit 19:17 im Tie-Break durch. Beim VCA übernahm übrigens in dieser Woche Sportdirektor Michael Henschke das Traineramt von Jan Schmidt, der in den Nachwuchs wechselt. „Wir müssen jetzt Impulse setzen, damit wir bis zum Jahresende wieder in der Spur sind. Es warten einige schwierige Spiele auf uns, vor allem gegen direkte Konkurrenten im Kampf um das Playoff-Ticket wie Ried oder Klagenfurt“, erklärt Amstettens Obfrau Sabrina Kreuziger.

Das dritte Samstagsspiel bestreiten der UVC Weberzeile Ried/Innkreis und Schlusslicht Weiz. Nur ein Punkt trennt die beiden, aber auch drei Plätze. Im ersten Saisonvergleich blieben die viertplatzierten Oberösterreicher erfolgreich. Weiz gab allerdings schon mehrmals einen harten Gegner ab: Graz brachte man an den Rand einer Niederlage, Aich/Dob nahm man einen Satz ab. Siege fuhren die Steirer gegen Amstetten und den VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt ein. Ried zwang die drittplatzierten Murstädter sogar in die Knie und hat neben Weiz zudem den Cupsieger auf seiner „Abschussliste“. Folglich verspricht auch dieses Duell ein spannendes zu werden.

DenizBank AG VL
08.12., 18:00: UVC Weberzeile Ried/Innkreis – VBC TLC Weiz
08.12., 19:00: SG VCA Amstetten NÖ – UVC Holding Graz
08.12., 19:00: SG Union Raiffeisen Waldviertel – SK Posojilnica Aich/Dob

MEVZA-Cup-Grunddurchgang
12.12., 19:00: Union Raiffeisen Waldviertel – Mladost Zagreb (CRO)
12.12., 20:00: Calcit Volley Kamnik (SLO) – SK Posojilnica Aich/Dob
15.12., 19:00: Union Raiffeisen Waldviertel – SK Posojilnica Aich/Dob

Presseinfo ÖVV/AVL Men/AVL Women/red.


07.12.2018