China exportiert weniger als erwartet



  • Konjunktur


    Chinas Wirtschaft bekommt offenbar eine geringere globale Nachfrage zu spüren. Die Exporte der Volksrepublik wuchsen im November weit weniger als erwartet. Sie legten im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,4 Prozent zu, wie aus Daten der chinesischen Zollbehörde hervorging. Analysten hatten ein Plus von zehn Prozent erwartet.

    Im Oktober stiegen die Ausfuhren auf Jahressicht noch um 15,6 Prozent. Das Import-Wachstum verlangsamte sich im November auf drei Prozent nach 21,4 Prozent im Oktober. Chinas Handelsüberschuss mit den USA erreichte mit 35,55 Milliarden Dollar im November zudem ein Rekordhoch. Unter Berücksichtigung des Handelsvolumens mit allen Ländern betrug Chinas Überschuss den Daten zufolge 44,74 Milliarden Dollar. (rts)

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  • Konjunktur


    Die deutschen Unternehmen haben ihre Produktion im Oktober überraschend heruntergefahren. Industrie, Bau und Energieversorger stellten zusammen 0,5 Prozent weniger her als im Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. Ökonomen hatten einen Anstieg um 0,3 Prozent erwartet. “Die Industrieproduktion ist schwach ins vierte Quartal gestartet”, erklärte das Ministerium. Der Rückgang der Produktion in der Kfz-Industrie um 0,5 Prozent deute darauf hin, “dass sich die Probleme mit der Umstellung auf den neuen Testzyklus (WLTP) erst allmählich auflösen”. Ein stärkeres Neugeschäft in der Autobranche signalisiere, “dass das Expansionstempo der deutschen Industrie im Verlauf des Jahresendquartals wieder Fahrt aufnehmen wird”. Die Industrieproduktion allein fiel im Oktober um 0,4 Prozent. Die Energieversorger meldeten ein Minus von 3,2 Prozent, die Baubranche einen Rückgang von 0,3 Prozent. (dpa)

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