Trump-Berater – Huawei-Affäre strahlt nicht auf Handelsgespräche ab

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U.S. President Donald Trump speaks to the press before departing the South Lawn at the White House in Washington, U.S., December 7, 2018. REUTERS/Jim Young

Bangalore (Reuters) – Die Huawei-Affäre wird laut US-Präsident Donald Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow die Handelsgespräche mit der Volksrepublik nicht beeinflussen.

Der chinesische Technologiekonzern sei schon vor längerer Zeit hinsichtlich einer Verletzung von Iran-Sanktionen gewarnt worden, sagte Kudlow am Freitag dem Sender CNBC. Er sei dennoch optimistisch, was die Handelsgespräche angehe.

Huaweis Finanzchefin Meng Wanzhou war in Kanada im Zusammenhang mit US-Ermittlungen verhaftet worden. Hintergrund ist der Verdacht, dass der Netzwerkausrüster und Smartphone-Produzent mit Hilfe der Großbank HSBC Geschäfte getätigt hat, die gegen Iran-Sanktionen verstoßen. Chinesische Staatsmedien wehrten sich gegen diese Darstellung am Freitag vehement. Die Affäre schürte an den Börsen die Sorge, dass sich der Handelsstreit zwischen den USA und China wieder verschärfen könnte.

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