Tiefe Temperaturen und genügend Schnee: Grünes Licht für Engelberger Weltcup

«Die ganze Schanzenmannschaft rund um Schanzenchef Bini Amstutz leistet grossartige Arbeit. Die Anlaufspur ist fertig eingebaut und kann gefräst werden. Der Naturschnee aus dem Gotthardgebiet wird kontinuierlich im Auslauf eingebaut. Die warmen Temperaturen erfordern viel Fingerspitzengefühl der Schanzencrew», so Nationaltrainer Berni Schödler.

Die Mannschaft unternehme alles, damit die Top-Skispringer eine optimal präparierte Schanzenanlage vorfinden, schreiben die Organisaorten des Skispringen in einer Mitteilung.

Rund 4000 Kubikmeter Schnee wurden zur Präparation der Weltcup-Anlage bisher benötigt. Die aktuellen Wetterprognosen seien zudem vielversprechend: Die Temperaturen sinken und die von den Organisatoren langersehnten Schneefälle scheinen einzutreffen.

Doch nicht nur an der Schanze laufen die Vorbereitungen für den grössten Wintersportanlass der Innerschweiz auf Hochtouren. Gefragt war in den letzten Wochen vor allem auch die Bauequipe rund um Bauchef Hans Häcki. Für die beiden Weltcup-Skispringen in Engelberg muss der grösste Teil der Infrastrukturbauten Jahr für Jahr wieder von Neuem aufgebaut werden.

Seit über einem Monat ist der Bauchef zusammen mit Angehörigen der Armee, der Zivilschutzorganisation Obwalden und freiwilligen Helfern dabei, die grosse Weltcup-Arena bei der Titlis Schanze aufzubauen. «Am Ende dürften es gut und gerne 120 Tonnen Material sein, welche wir bis zum Start des ersten Skispringers verschoben und aufgebaut haben.»

Am meisten ins Gewicht fallen laut Häcki im wahrsten Sinne des Wortes die Tribünenteile, welche rund 60 Tonnen wiegen. Mit Anbruch der Engelberger Weltcupwoche wird es hektisch auf dem Schanzenareal. An diesen Tagen läuft das Handy der Bauchefs heiss. «Die Tage vor dem Wettkampf sind lang», weiss der Bauchef aus Erfahrung und stellt sich schon heute darauf ein. Und sind die weltbesten Skispringer einmal in Engelberg, beginnt für Häcki bereits wieder die Planung für den Abbau. Durchatmen ist erst später angesagt. (pd/zfo)