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Was für ein Start des US-Amerikaners! Ford kann das Rennen aber nicht konsequent ins Ziel bringen und fällt noch auf Position Elf zurück.
Die Tipps und Tricks wurden mittlerweile wohl nach oben gefunkt. Wenn man zudem gut in Form ist, wie eben Loic Meillard, dann reicht es immerhin zu einem guten sechsten Platz.
Was der Teamkollege kann, kann auch Thomas Fanara. Gleiche Zeit, gleicher Platz. Die Franzosen nutzen ihr “Heimspiel”.
Der Lokalmatador macht seine Sache mehr als ordentlich und zeigt eine tolle Fahrt. Es reicht zwar nur zu Rang Sieben, verglichen mit den vergangenen Fahrern ist das aber sehr gut.
Auch Ted Ligety hat Probleme. Der US-Amerikaner fährt vorsichtig und fällt über zwei Sekunden zurück.
Auch wenn Marcel Hirscher eine tolle Fahrt in den frischen Schnee zauberte: Dass man die 1,87 Sekunden Rückstand von Nestvold-Haugen mittlerweile als gut bezeichnen muss, zeigt, wie sehr die Bedingungen die Fahrer beeinträchtigen.
Auch Felix Neureuther wird Opfer der schlechter werdenden Bedingungen. Nur Rang Neun für den Deutschen, der zwar gekämpft hat, aber durchaus vorsichtig unterwegs war.
Die Veranstalter haben bereits reagiert und alle Pausen gestrichen, um den Lauf möglichst schnell nach unten zu bringen. Unterdessen fällt Manfred Mölgg mit über zwei Sekunden Rückstand auf Platz Neun zurück.
Man muss die Akteure natürlich auch in Schutz nehmen, denn die Bedingungen werden noch schlechter. Muffat Jeandet leidet noch mehr unter der Sicht als Luitz und landet auf der Acht.
Der Deutsche kann seine Form von Beaver Creek nicht annähernd bestätigt. Luitz kommt nie wirklich ins Rennen und landet am Ende ganz hinten.
Feller verdreht es im oberen Teil gleich mehrmals. Diese unruhige Fahrweise kostet den Österreicher viel Zeit und am Ende eine bessere Platzierung.
Auch der Slowene hat im oberen Abschnitt Probleme, kann in der zweiten Streckenhälfte aber sogar auf Hirscher aufholen. Gute Leistung und Platz Zwei für Kranjec.
Der Schwede kann sich besser als die Vorgänger an die Strecke gewöhnen und dadurch im unteren Teil einiges herausholen. Platz Zwei für Olsson.
Und nun merkt man, dass die Zeit von Hirscher trotz unruhiger Fahrt eine richtige Duftmarke war. Selbst Henrik Kristoffersen fällt mit 1,2 Sekunden ebenfalls weit zurück.
Und solange die Sicht nicht besser wird, hat Hirscher auch nicht wirklich einen Nachteil. Das sieht man auch an Alexis Pinturault, der enttäuschend auf über eine Sekunde Rückstand zurückfällt.
Der Österreicher hat eindeutig Probleme mit der Sicht, gerade im oberen Teil. Dennoch zieht er seinen Lauf bestmöglich durch und setzt die erste Zeit.
Hirscher muss sich nun doch noch etwas gedulden, da starker Schneefall einen Start in diesen Minuten noch nicht möglich gemacht. Vorerst soll es sich jedoch um eine kleine Unterbrechung handeln.
Nun aber zurück zum aktuellen Rennen, für das sich Marcel Hirscher gerade bereit macht. Der Österreicher wird in Kürze den Riesenslalom eröffnen.
Kurz vor dem Start gehen wir noch einmal zurück zu Stefan Luitz. Der 26-Jährige muss nun wohl um seinen Sieg von Beaver Creek bangen. Dem Deutschen Team drohen womöglich Konsequenzen, weil sie Sauerstoff mit Atemmasken verwendet haben. Auf der Dopingliste steht dieses Verfahren nicht mehr, ob es allerdings von der FIS gestattet ist, wird noch zu klären sein. Wann und mit welchem Ergebnis diese Diskussion endet, darüber kann man nur spekulieren.
Für die Schweiz lief der letzte Riesenslalom durchaus nach den eigenen Vorstellungen. Mit Tumler und Meillard schafften es zwei Eidgenossen in die Top 5. Gino Caviezel schaffte es zudem auf Position 13. Heute soll das Ganze bestenfalls wiederholt oder sogar verbessert werden.
Auch in diesem Jahr sind die Augen der Zuschauer natürlich wieder auf Marcel Hirscher gerichtet, der abermals zeigte, dass es in technischen Disziplinen nur an ihm vorbei zum Sieg geht. Neben seinem Sieg im Slalom landete er auch im Riesenslalom auf Platz Zwei und will heute natürlich oben angreifen. Insgesamt ist der ÖSV mit gleich neun Starter mit dabei.
Was Stefan Luitz da vergangene Woche in Beaver Creek zeigte, war schon beeindruckend. Ein Jahr nach seinem Kreuzbandriss gewann der Deutsche den Riesenslalom in den USA. Klar, dass er sich nun als Favorit zählen muss. Zu seinem Comeback kommt zudem auch Felix Neureuther, der nach seiner Daumen-OP endlich wieder dabei sein kann. Mit Schmid, Dopfer, Staubitzer und Straßer sind gleich vier weitere DSV-Läufer mit am Start.
Guten Morgen und hallo zum Riesenslalom in Val d’Isere. Nachdem man in den vergangenen Wochen in Nordamerika zu finden war, ist der Weltcupzirkus nun zu Gast in Frankreich, wo ab 10 Uhr der erste Durchgang der Herren läuft.