Spieletest: Pokémon Let's Go Pikachu/Evoli

Mit 200 Millionen verkauften Exemplaren und dutzenden Videospiel-Ablegern seit 1996 haben es die Pokémon geschafft sich neben Super Mario und Zelda zu einer der erfolgreichsten Spieleserien entwickelt. Ob Pokémon Let’s Go diesen Erfolg weiterführen kann erfahrt Ihr in unseren Test.

Spätestens seit dem Release des Smartphone-Augmented Reality-Ablegers „Pokémon Go“ vor rund zwei Jahrenwaren die kleinen Monster in jedermanns … nun ja Tasche. Das Mobile-Game löste einen globalen Hype aus, wurde über 800 Millionen Mal heruntergeladen und hat 2 Milliarden Dollar eingebracht. Was eigentlich nach einer erfolgreichen Nintendo Geschichte klingt ist in Wirklichkeit die der vergleichsweise kleinen Firma Game Freak die Pokémon Go entwickelt haben.

Unser Test basiert auf der Pokémon Let’s Go Pikachu – Version

Selbe Firma liefert nun mit „Pokémon Let’s Go Pikachu“ und „Pokémon Let’s Go Evoli“ den ersten Ableger für Nintendos Switch und verbindet ebenfalls Handheld und Smartphone. Denn es ist möglich die auf dem Smartphone eingefangene Taschenmonster auf die Switch zu übertragen. (Allerdings nur in Richtung zur Konsole und nicht mehr rückgängig)

 Die beiden Spiele „Pokémon – Let’s Go Pikachu“ und „Pokémon – Let’s Go Evoli“ unterscheiden sich eigentlich nur durch das jeweilige Starter-Pokémon und einer leicht abgeänderten Variation bei der Verteilung der Pokémon Fundorte.

Das Spielprinzip an sich hat sich wenig verändert. Als Pokémon-Trainer reisen wir durch die Spielewelt, entdecken, fangen und trainieren Pokémon, um Pokémon-Champion zu werden. Die Geschichte ist fast ident mit „Pokémon Gelb“ (anno 2000) Aber Let’s Go ist nicht einfach ein Remake denn Game Freak hat Kanto immens aufpoliert.

Auf unserem Weg durch die Kanto-Region treffen wir auf die 151 Pokémon der ersten Generation.

Anders als in der Gameboy Version, sehen wir wilde Pokémon nun schon von Weitem und können ungewollte Kämpfe im hohen Gras somit vermeiden. Und auch die bunte Comic-Graphik erinnert kein bisschen mehr an die Pixelorgie auf dem Gameboy denn die unterschiedlichen Größen der Pokémon kommen auf der Switch gut zur Geltung. So ist ein Onix riesig und lässt uns sogar auf ihm durch die Welt reiten, während ein Tragosso oder Habitak eher winzig erscheinen.

Pokéball oder kein Pokéball, dass ist hier die Frage

Let’s Go lässt Kämpfe gegen wilde Pokemon weitestgehend der Vergangenheit angehören. Wie in Pokémon Go werfen wir nun einen Pokeball. Doch statt auf der Nintendo Switch den Touchscreen zu verwenden setzt Entwickler Game Freak auf drei verschiedene Steuerungsmethoden:

Wenn wir die JoyCons an der Switch lassen, zielen wir per eingebauten Lagesensor der Konsole und werfen den Pokéball per Knopfdruck.

Entfernen wir die JoyCons von der Hybridkonsole, wird per Bewegungssteuerung geworfen.

Wer jedoch das ultimative Pokemon Erlebnis möchte der, steuert das Game mit (dem separat erhältlichen) Controller in Form eines Pokéball Plus (Preis: ca. 50 Euro)

(No) Bicycle Race

Nicht nur die Beziehung zum eigenen Titel spendenden Pokémon ist wichtig auch die Unterstützung anderer Pokémon bringen uns auf unserer Reise weiter.

Wenn wir einen Teamkameraden aus seinem Pokéball befreien begleitet uns dieser je nach Art laufend, kriechend oder schwebend. Anders als noch in „Pokémon Gelb“ können wir kein Fahrrad mehr besteigen. Doch auf dem Weg zum Pokémon-Champion nutzen wir nun einfach ein Tauros. Also falls wir eines gefangen haben. Im späteren Spielverlauf können wir auch mit Dragoran und Glurak,in die Lüfte steigen und sogar mit Lapras übers Wasser wandern.

„I want to be the very best, like no one ever was!“

Wie auch in „Pokémon Gelb“ finden wir  in großen Städten eine Arena und die bereits in den Ablegeren Pokémon X und Y, aus dem Jahr 2013, bekannte opulente Arenen wurden für Let’s Go noch einmal verbessert.

In Saffronia City erwartet uns eine futuristische Hochhäuserfront und Arenaleiter Pyro auf den Zinnoberinsenl forfert uns in einer imposanten Quizshow heraus.

Ebenso neu ist der Fakt, dass um eine Arena betreten zu dürfen, müssen wir pro Arena je eine Bedingung erfüllen. Um den Zugang in Fuchsania City zu bekommen müssen wir mindestens 50 verschiedene Arten von Pokémon gefangen haben und in Prismania City müssen wir das süßeste Pokémon vorzeigen um Eintritt zu erhalten.

Fazit:

Spielwelt und Geschichte von Pokémon Let’s Go sind mit vielen kleinen und liebevollen Elementen gespickt. Pokémon Let’s Go ist ein guter Einstieg für Neulinge die die Welt der Taschenmonster kennen lernen wollen. Fans der Reihen dürfen sich auf eine nostalgische Reise freuen die ihre Pokémon zu neuen Leben erweckt.

Seit 16.November sind Pokémon Let’s Go Pikachu/ Evoli für die Nintendo Switch erhältlich.

Unsere Meinung zu …

Pokémon Let’s Go Pikachu

Detail-Wertung

  • Grafik 0
  • Sound 0
  • Steuerung 0
  • Multiplayer 0

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