Gold: Marke von 1'240 Dollar geknackt

von Jörg Bernhard

Für den Monat November meldete das US-Arbeitsministerium eine gegenüber dem Vormonat unveränderte Arbeitslosenrate in Höhe von 3,7 Prozent. Zugleich überraschte die Zahl neu geschaffener Stellen negativ. Sie unterschritt nämlich mit 155.000 den Erwartungswert der Analysten in Höhe von 200.000 deutlich, vermochte aber den Goldpreis in höhere Regionen zu hieven. Des Weiteren sorgt aber auch der Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC (20.30 Uhr) für erhöhte Spannung. Er beinhaltet nämlich wichtige Hinweise bezüglich der aktuellen Stimmung an den Terminmärkten. In den vergangenen beiden Wochen hat der Verkaufsdruck der Grossspekulanten spürbar nachgelassen.

Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit leicht nachgebenden Notierungen. Bis gegen 14.55 Uhr (MESZ) ermässigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 3,60 auf 1.235,00 Dollar pro Feinunze.





Diesmal machen es die wichtigsten Ölförderländer der OPEC plus Russland richtig spannend. Eine Reduktion der Förderung scheint zwar bereits festzustehen, über deren konkrete Höhe wird aber hartnäckig verhandelt. Sobald hier Genaueres feststeht, dürfte an den Ölmärkten wieder Hektik aufkommen. Für zusätzliche Spannung sorgt der für 19.00 Uhr anberaumte Wochenbericht der US-Ausrüsterfirma Baker Hughes über die nordamerikanischen Bohraktivitäten. In den vergangenen Monaten war der massive US-Förderboom bei Schieferöl für die rasante Talfahrt des Ölpreises hauptverantwortlich gemacht worden.

Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 14.55 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future (Januar) um 2,37 auf 53,86 Dollar, während sein Pendant auf Brent (Februar) um 2,80 auf 62,86 Dollar anzog.




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