Fünf Alternativen zu Apples Airpods

Bragi „The Dash Pro”

Diese Bluetooth-Kopfhörer waren bereits vor der Veröffentlichung von Apples Airpods erhältlich und bringen eine stattliche Liste an Funktionen mit. So sollen die drahtlosen Knöpfe in Kombination mit der App iTranslate zum Beispiel ein durchaus brauchbare Echtzeitübersetzung von bis zu 40 Sprachen und verschiedene Möglichkeiten für Fitness-Tracking bieten. Dafür erbringen die „Dash Pro” laut Hersteller eine Akkuleistung von bis zu fünf Stunden. Eine nette Zusatzfunktion ist der interne Speicher der Kopfhörer, mit dem bis zu 4 GB eigene Musik hochgeladen werden kann und der das Smartphone so komplett überflüssig machen kann. Basisfunktionen können zudem direkt per Kopfgeste angesteuert werden. Mit einem Preis von rund 300 € ist das Modell allerdings auch doppelt so teuer wie das Äquivalent von Apple.

Bang & Olufsen „Beoplay E8“

Der dänische Hifi-Hersteller ist vor allem für sein geschmackvolles Design bekannt, das auch bei den „Beoplay E8” zum Tragen kommt und im Vergleich zur Konkurrenz einen klaren Akzent setzen kann. Statt Gestensteuerung setzen diese kabellosen Kopfhörer auf Befehle über die berührungssensitiven Ohrstücke. So soll etwa unkompliziert die Lautstärke geregelt oder in den Transparenzmodus gewechselt werden können. Darüber hinaus bieten die Ohrknöpfe ein Mikrofon für Spracheingaben. Hübsches Detail: Die Ladeschale aus Echtleder. Die soll bei einer durchschnittlichen Akkulaufzeit von vier Stunden bis zu zwei weitere Ladezyklen ermöglichen. Das Modell gehört mit einem Preis von etwa 250 Euro auch zu den teureren Exemplaren.

Samsung „Gear X Icon”

Mit seinen prominent beworbenen Fitness-Tracking-Funktionen und einem sogenannten Lauftrainer sollen die Bluetooth-Kopfhörer von Samsung besonders für sportliche Aktivitäten jeglicher Art geeignet sein. Das Modell bietet eine ausgewogene Mischung aus den gängigen Features, darunter ebenfalls 4 GB interner Speicher für Musik, die nicht vom Smartphone kommt. Die Akkulaufzeit beläuft sich laut Samsung auf bis zu sieben Stunden, geladen wird wie bei den meisten Kopfhörern dieser Kategorie über das mitgelieferte Etui. Mit einem Preis von etwa 100 Euro muss man hier nicht ganz so tief in die Tasche greifen. Wer plant, die Kopfhörer mit einem iPhone-Modell zu nutzen, muss allerdings mit einer deutlich eingeschränkten Funktionalität rechnen.

Jabra „Elite 65t”

Jabra ist vor allem im Geschäftsbereich kein Unbekannter, produziert der dänische Hersteller doch bereits seit geraumer Zeit funktionale Headset-Lösungen für den Einsatz im Büro und Call-Center. Dass diese Erfahrung auch in andere Bereich einfließt, zeigen die „Elite 65t”. Neben dem ergonomischen Design fällt hier vor allem die Vier-Mikrofon-Technologie auf, die eine überdurchschnittliche Sprachqualität ermöglichen soll – keine Selbstverständlichkeit bei drahtlosen In-Ear-Kopfhörern. Diese Technik soll darüber hinaus nicht nur direkten Zugriff auf digitale Sprachassistenten wie Alexa bieten, sondern auch eine wirksame Wind- und Umgebungsgeräuschreduzierung erlauben. Die Akkulaufzeit wird mit 5 Stunden angegeben, kann mit der Ladeschale aber bis auf 15 Stunden ohne Nutzung einer Steckdose oder Powerbank angehoben werden. Der Kostenpunkt liegt bei etwa 170 Euro.

Sony „WF-1000X”

Sonys Variante der drahtlosen Ohrknöpfe verspricht ebenfalls eine umfangreiche Mischung der gängigen Funktionen, will dabei aber vor allem über seinen Klang und die Umgebungsgeräuschreduzierung punkten. Auch hier ist ein Transparenzmodus vorhanden, mit dem sich etwa Durchsagen am Bahnhof einblenden lassen sollen. Nach einem Update sind die Kopfhörer zudem auch mit dem Google Assistant kompatibel. Die Akkulaufzeit soll drei Stunden betragen und mit der Ladestation auf neun weitere Stunden ausgeweitet werden können. Das Modell ist ab etwa 130 Euro zu haben.