Real Madrid: Sergio Ramos entschuldigt sich nach Brutalo-Foul

Real Madrid gilt als schillerndster Fußballklub der Welt. Entsprechend produzieren die „Königlichen“ regelmäßig Schlagzeilen. Alle News im Ticker.

  • Horror-Foul von Sergio Ramos im Spiel Real Madrid gegen Viktoria Pilsen: Ramos lässt Milan Havel blutend zu Boden gehen. Der Schiedsrichter lässt ihn weiterspielen.
  • Real Madrid ist laut einem Bericht am portugiesischen Trainer Leonardo Jardim interessiert, der bis vor Kurzem bei der AS Monaco war.
  • Aktuell werden die kriselnden Königlichen von Interimstrainer Santiago Solari betreut.
  • In der spanischen Liga hinkt Real Madrid den Erwartungen weit hinterher: Aktuell liegt der Verein auf Platz 6 der Tabelle.
  • Video: Das sagt Pochettino zum Real-Madrid-Gerücht

11.44 Uhr: Mauricio Pochettino, Trainer von Tottenham Hotspur, hat sich zu den Gerüchten um ihn als Real-Trainer geäußert. Ungeachtet eines angeblichen Jahresgehaltes von 17 Millionen Euro, das Real Madrid dem Argentinier geboten haben soll, liegt Pochettinos Fokus ganz klar auf den Spurs.

Video: Das sagt Pochettino zum Real-Madrid-Gerücht

9. November 2018, 10.54 Uhr: Real Madrids Kapitän Sergio Ramos hat sich nach einem Ellenbogenschlag im Champions-League-Spiel bei Viktoria Pilsen (5:0) bei seinem Gegenspieler Milan Havel entschuldigt. “Fußball lehrt dich viele Dinge. Ich hätte heute nicht so in den Zweikampf gehen dürfen”, schrieb der 32-Jährige auf Twitter und ergänzte: “Es war nicht meine Absicht, dich zu verletzen. Gute Besserung!”

Ramos hatte Havel in einem Laufduell mit dem Ellenbogen getroffen, der Tscheche ging daraufhin mit blutender Nase zu Boden und wurde kurz vor der Pause ausgewechselt. Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach) ahndete die Situation nicht.

Ramos ist für seine harte Spielweise bekannt. Im Champions-League-Finale gegen den FC Liverpool (3:1) Ende Mai war Liverpools Offensivstar Mohamed Salah nach einem Sturz durch eine Ringkampf-Einlage des Spaniers zunächst ausgewechselt worden, der deutsche Keeper Loris Karius erlitt später durch einen Ellenbogenschlag von Ramos eine Gehirnerschütterung. 

Real Madrid: Sergio Ramos lässt Spieler bluten – Schiedsrichter verpennt Brutalo-Foul

8. November 2018, 11.48 Uhr: Mal wieder sorgt Real-Spieler Sergio Ramos mit einem Brutalo-Foul für Aufsehen. Im Champions-League-Spiel gegen Viktoria Pilsen schaltet er in der 13. Spielminute in den Thaibox-Modus. Im Zweikampf donnert Ramos Gegenspieler Milan Havel den Ellbogen ins Gesicht. Havel sackt zusammen, Blut strömt aus seiner Nase. Eigentlich ein klarer Fall für die Rote Karte. Aber Sergio Ramos kommt mal wieder mit einer eisenharten Aktion davon.

Schuld daran ist der deutsche Schiedsrichter Deniz Aytekin. Er sieht die Szene nicht und lässt weiterspielen. Dann sieht er Havel am Boden liegen und zeigt sich überrascht, warum dessen Nase wie eine Sprinkler-Anlage Blut verströmt. Der Unparteiische richtet verwundert ein paar Worte an Sergio Ramos. Doch der tut so, als wisse er von nichts. Ramos zeigt auf seine Schulter und schweigt. 

Doch die Zeitlupe dokumentiert eindeutig, wie der Innenverteidiger den Ellenbogen hochzog und seinen Gegenspieler im Gesicht erwischte. Milan Havel lässt sich abseits des Platzes behandeln und will weiterspielen. Allerdings vergeblich. Nach 38 Minuten muss der Offensiv-Mann von Viktoria Pilsen gegen Milan Petrzela ausgewechselt werden.

Nach dem Spiel kommentierte Pilsen-Trainer Pavel Vrba die Szene gelassen: “Ich habe es nicht gesehen, aber das passiert beim Fußball. Es ist ein Kontaktsport. Unser Spieler ist verletzt, aber das ist keine Ausrede. Das hätte nichts am Ergebnis geändert.”

Sergio Ramos gab sich nach Abpfiff reumütig – zumindest ein bisschen: „Ich hatte nicht die Absicht, ihm Schaden zuzufügen. Ich habe bereits mit Havel Kontakt aufgenommen. Es gibt Aktionen, die man mehr durchdenkt, weil man die Konsequenzen kennt. Aber ich werde nicht meinen Spielstil ändern.” Kurzfassung: Blöd gelaufen, aber was soll‘s?

Real Madrid: Das Horror-Foul von Sergio Ramos im Video

Wird Leonardo Jardim neuer Trainer bei Real Madrid

8. November 2018, 10.00 Uhr: Wird ein Portugiese neuer Trainer von Real Madrid? Laut einem Bericht des US-Sportsenders ESPN sollen die Königlichen an Leonardo Jardim interessiert sein. Der 44-Jährige ist aktuell ohne Verein und könnte Interimstrainer Santiago Solari ablösen – falls Real nicht doch am Argentinier als Trainer festhält.

Vier Jahre lang trainierte Leonardo Jardim den französischen Top-Club AS Monaco. Mit den Monegassen holte er 2017 die französische Meisterschaft und erreichte in diesem Jahr auch das Halbfinale der Champions League.

Jardim wurde erst am 11. Oktober beim AS Monaco entlassen, als der Verein in der französischen Liga nach neun Spieltagen und einem katastrophalen Saisonstart auf dem 18. Tabellenplatz lag. Thierry Henry übernahm den Trainerposten bei den Monegassen. 

Sollte Real Madrid sich für Jardim entscheiden, so bekämen die Königlichen einen Trainer mit Erfahrung: Beim AS Monaco leitete er mehr als 230 Spiele. Zudem erarbeitete der Portugiese sich einen Ruf als Jugendförderer und flexibler Trainer mit gutem Gespür für die eigenen Qualitäten.

Allerdings ist unklar, ob Leonardo Jardims Vertrag beim AS Monaco noch läuft. Dieser wurde 2015 bis zum Jahr 2019 verlängert. Sollte Real Madrid Jardim holen, müsste der Verein eine Ablöse zahlen. Bei vereinsseitiger Auflösung des Vertrags soll der Portugiese von AS Monaco eine Abfindung in Höhe von sechs Millionen Euro bekommen.

Möglicherweise vertraut Real Madrid auch weiterhin Interimstrainer Santiago Solari. Der 42-Jährige hat seine bisherigen drei Spiele mit den Königlichen gewonnen – zuletzt holte Real am Mittwoch in der Champions League ein 5:0 bei Viktoria Pilsen.

Wie der Dortmunder Leihspieler Achraf Hakimi gegenüber Cadena Ser betont, sollte man Solari als Kandidaten für die Zukunft bei Real Madrid sehen.  “Ich kenne Solari gut und bin glücklich, dass er die Möglichkeit erhalten hat, Real Madrid zu trainieren. Ich denke, er ist qualifiziert, um die erste Mannschaft zu trainieren, und er wird es nach und nach beweisen.“

Die Regelungen von LaLiga verlangen, dass ein offizieller Trainer nach zwei Wochen benannt wird.

Sergio Ramos fordert Gehaltserhöhung bei Real Madrid – wegen Bale

7. November 2018, 12.40 Uhr: Bei Real Madrid läuft es sportlich in dieser Saison überhaupt nicht rund. Zwar führt man in der Champions League die Gruppe G an, doch die Niederlage bei ZSKA Moskau war ein empfindlicher Warnschuss in Richtung königliches Selbstverständis. In der heimischen Liga ist aber der aktuelle Rang 7 eine gefühlte Katastrophe, aus elf Spielen wurden erst 17 Punkte geholt. Dass da die Nerven blank liegen ist klar, aber was Sergio Ramos anscheinend derzeit abseits des Platzes veranstaltet, spottet jeder Beschreibung.

Der Kapitän scheint nämlich auf einem Ego-Kurs zu sein, wie „El Mundo“ und „El Confidencial“ übereinstimmend berichten. Der 32-Jährige soll sich nämlich in den Kopf gesetzt haben, nach dem Abschied von Cristiano Ronaldo zu Juventus Turin zum Top-Verdiener in Madrid aufzusteigen. Gehaltlich hinter dem Portugiesen zu liegen, sei für ihn demnach noch okay gewesen, doch jetzt heißt der bestbezahlte Real-Spieler Gareth Bale (16 Millionen Euro) – sehr zum Leidwesen von Ramos. 

Jetzt kommt allerdings der Knaller: Sergio Ramos verlangt offenbar, dass sein derzeitiges Gehalt von zehn Millionen Euro um 6.000.001 Euro erhöht wird, womit er ganz genau einen Euro mehr verdienen würde als Bale – vollkommen irre! Diese Forderung soll er bereits Real-Klubboss Florentino Perez (71) mitgeteilt haben, der das aber ablehnte, da er Bale als legitimen Nachfolger von Ronaldo ansehe.

Als ob Sergio Ramos und Real Madrid derzeit nicht ganz andere Probleme hätten …

Wechsel von Ibrahimovic zu Real Madrid wohl vom Tisch

7. November, 08.29 Uhr: Starstürmer Zlatan Ibrahimovic kann sich trotz des Interesses europäischer Top-Klubs seine Zukunft weiter in der nordamerikanischen Fußball-Profiliga MLS vorstellen. Der Schwede gab sich “optimistisch”, dass er bei Los Angeles Galaxy bleiben werde. Allerdings stellte der 37-Jährige für den Verbleib Forderungen. “Im Falle einer Rückkehr möchte ich in der Lage sein, um die Meisterschaft mitzuspielen”, sagte Ibrahimovic. “Ich bin nicht hier, um Urlaub zu machen. Ich bin für die Herausforderung hier”, sagte der Stürmer.

Ibrahimovic hatte Ende Oktober mit Galaxy durch eine 2:3-Niederlage gegen Houston Dynamo die Teilnahme an den Play-offs verspielt. Der Schwede selbst erzielte in der Saison in 27 Spielen 22 Tore. Zuletzt hatte der italienische Top-Klub AC Mailand Interesse an einer Verpflichtung bekundet. Auch Real Madrid soll die Fühler ausgestreckt haben.

Real Madrid: Erfolgreiches Debüt für Interimstrainer Solari

4. November, 23.26 Uhr: Interimstrainer Santiago Solari hat beim kriselnden Champions-League-Sieger Real Madrid einen erfolgreichen Einstand gefeiert. Im Achtelfinal-Hinspiel des spanischen Pokals siegten die Königlichen ohne den geschonten Nationalspieler Toni Kroos beim Drittligisten UD Melilla mit 4:0 (1:0). Karim Benzema (28.), Marco Asensio (45.+1), Alvaro Odriozola (79.) und Cristo Gonzalez (90.+3) erzielten die Tore in der spanischen Exklave.

Der Argentinier Solari (42) gönnte neben Kroos auch Vize-Weltmeister Luka Modric, dem Waliser Gareth Bale und dem spanischen Auswahlspieler Isco eine Ruhepause. Verletzt fehlten unter anderem Marcelo, Weltmeister Raphael Varane und der Ex-Leverkusener Dani Carvajal.

Solari, eigentlich Trainer der zweiten Mannschaft von Madrid, hatte am Montag interimsmäßig die Nachfolge des entlassenen Julen Lopetegui (52) angetreten.

Für alle Fans von Real Madrid: In unserem News-Ticker verpassen Sie garantiert nichts. 

fw mit SID