Dedic sorgt für Innsbrucker Jubel

Für die Vorarlberger hingegen setzte es nach fünf Meisterschaftspartien wieder eine Niederlage. Die Mannschaft von Werner Grabherr wartet nun seit fünf Bewerbsmatches auf einen vollen Erfolg und ist weiterhin zwei Punkte vor der Admira Vorletzter.

Dabei verzeichneten die Gäste die erste gefährliche Aktion des Spiels, als Wacker-Goalie Christopher Knett einen Freistoß von Adrian Grbic entschärfte (3.). In der Folge blieben große Höhepunkte aus, ehe ein Kopfball von Matthias Maak relativ knapp über das Altach-Tor flog (35.).

Wacker Innsbruck im Nachzüglerduell siegreich

In der 14. Runde der tipico-Bundesliga trafen die Nachzügler Wacker Innsbruck und Cashpoint SCR Altach aufeinander. Für den entscheidenden Treffer sorgte Zlatko Dedic.

Dedic mit Köpfchen

Vier Minuten später hatte sein Kollege Dedic das Visier besser eingestellt. Christian Gebauer verschätzte sich bei einem hohen Ball, Ilkay Durmus brachte den Ball von links zur Mitte und der Wacker-Stürmer war per Kopf zur Stelle. Altachs Goalie Martin Kobras hatte noch die Hand am Ball, konnte das Gegentor allerdings nicht mehr verhindern. Unmittelbar danach landete ein Schuss von Kristijan Dobras im Außennetz der Tiroler.

Kurz nach dem Seitenwechsel vergaben die Hausherren die Chance auf die Vorentscheidung. Dedic tauchte allein vor dem Gehäuse der Vorarlberger auf, schoss aber genau auf Kobras (49.). Mit Fortdauer der Partie übernahm Altach immer mehr die Initiative, doch die ganz großen Chancen ließen auf sich warten.

Chancen, aber keine Tore

Halbwegs brenzlig wurde es bei einer von Knett abgewehrten Möglichkeit des eingewechselten Joshua Gatt (56.). Auch bei einem Distanzschuss von Stefan Nutz war der Wacker-Schlussmann auf dem Posten (66.). Auf der Gegenseite kam Durmus dem 2:0 nahe, seinen Schuss aus kurzer Distanz blockte Felix Luckeneder in höchster Not ab (74.).

Stimmen zum Spiel:

Karl Daxbacher (Innsbruck-Trainer): „Natürlich war es wichtig für uns. Ich habe bereits im Vorfeld gesagt, es wird eng, eine Aktion entscheidet, und so war es auch. Ich glaube, wir hatten beide dieselben Vorstellungen vor dem Spiel, haben uns daher auch neutralisiert. Altach hatte nach unserem Tor einige Halbchancen, wo immer alles passieren kann.“

Zlatko Dedic (Innsbruck-Stürmer): „Das Tor war enorm wichtig. Das war unserer direkter Konkurrent. Ich bin sehr, sehr glücklich für uns. Jetzt können wir uns in Ruhe auf die nächsten Spiele vorbereiten. Es hat ein bisschen gedauert, bis wir in der neuen Liga zu uns und unserem System gefunden haben, aber jetzt läuft es ganz gut.“

Werner Grabherr (Altach-Trainer): „Es ist natürlich sehr, sehr bitter. Wir wussten, dass unsere Serie reißen wird. Dass sie es auf diese Art und Weise tut, ist natürlich enttäuschend. Wir haben uns die Zähne ausgebissen, hatten nur wenige Phasen, wo wir wirklich gut gespielt haben.“

Tipico-Bundesliga, 14. Runde

Samstag:

Wacker Innsbruck – Altach 1:0 (1:0)

Innsbruck, Tivoli Stadion, 4.000 Zuschauer, SR Muckenhammer

Tor: 1:0 (39.) Dedic

Wacker Innsbruck:Knett – Maranda, Maak, Meusburger – Hupfauf, Freitag, Harrer, Vallci – Dieng (90. Baumgartner), Dedic, Durmus (85. Rakowitz)

Altach:Kobras – Oum Gouet, Piesinger, Luckeneder – C. Gebauer, Fischer, Müller (79. Gubari), S. Nutz, Karic – Dobras (54. Mwila), Grbic (54. Gatt)

Gelbe Karte: Freitag, Dedic bzw. Gatt

Die Besten: Dedic, Maak bzw. S. Nutz