WhatsApp löscht alte Bilder und Videos auf Android-Geräten

Android-Smartphones speichern die WhatsApp-Backups im Cloud-Dienst Google Drive. Jeder kann dabei selbst einstellen, wie oft das passieren soll. Bisher benutzten diese Backups dann den Cloud-Speicher und haben diesen dementsprechend zugemüllt.

Alles älter als ein Jahr wird gelöscht

Ab dem 12. November ist das anders: In einem Blogbeitrag hat WhatsApp angekündigt, dass auf Android-Smartphones die Backup-Dateien künftig nicht mehr vom Speicherplatz abgezogen werden. Der Nachteil: Alle Backups, die länger als ein Jahr nicht erneuert wurden, werden automatisch gelöscht.

So kannst du alte Chats und Dateien retten

In den Einstellungen könnt ihr auf „Chats“ dann „Auf Google Drive sichern“ ganz einfach manuell alte Backups sichern. Da könnt ihr auch gleich aktivieren, dass in Zukunft regelmäßig Backups gemacht werden sollen – das kostet in Zukunft dann auch keinen offiziellen Speicherplatz mehr, obwohl sie trotzdem in der Cloud gespeichert werden.

Aber Vorsicht für alle Datenschützer: Die Backups sind nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt!

Vorsicht vor Betrügermail!

Dass deshalb jetzt viele User Angst davor haben, ihre Daten zu verlieren, haben sich Betrüger zunutze gemacht. Momentan werden nämlich fiese Mails rum geschickt! Darin heißt es, wir müssten ab jetzt 59 Euro im Jahr bezahlen, um WhatsApp weiter nutzen zu können. Für eine Dauermitgliedschaft wären es sogar 399 Euro. Völliger Quatsch! Wer so eine Mail bekommen hat, kann die ganz unbedenklich löschen oder einfach ignorieren!

Wie erkenne ich solche Fake-Nachrichten?

Solche Fake-Nachrichten der Netzwerke könnt ihr meistens daran erkennen, dass in den Texten Schreibfehler sind und sie in schlechtem Deutsch verfasst sind. Wären sie wirklich von den Plattformen, wäre das nicht der Fall – die Unternehmen haben Büros in Deutschland und genug Geld für gute Übersetzer.

Außerdem auffällig: Die Preise sind utopisch! Zum Vergleich: Eine Jahresmitgliedschaft von WhatsApp hat vor der Übernahme durch Facebook 89 Cent – also einen knappen Euro – gekostet. Dagegen sind Preise von fast 60 Euro unverhältnismäßig.